Schwarz oder weiß:                                                                    Borderliner kennen kein Grau


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„Sie lieben diejenigen ohne Maß, die sie ohne Grund hassen werden.“

 

Ein Zitat von Thomas Sydenham aus dem 17. Jahrhundert über das

Borderline-Syndrom, das 1938 erstmals so benannt wurde.

 

Ängste. Todessehnsucht. Selbstverletzung. Wut. Depression. Für die Borderline-Störung gibt es keine immer geltenden Regeln. Die Krankheit ist immer so unterschiedlich, wie jeder davon Betroffene unterschiedlich ist.

 

Lesen Sie dazu die bewegende Geschichte von Svea Kerling. Authentisch. Selbstmitleidslos. Ehrlich.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                       

 

                                                             

Erhältlich als Ebook und Taschenbuch

Auch erhältlich bei:


Das sagen Leser - Rezensionen

die nackte Wahrheit über die Borderline Erkrankung

 

Liebe Svea.

Dein Buch ist die pure und nackte Wahrheit über die Borderline Erkrankung. Unverschönt,echt,authentisch. Für Nicht Betroffene wird es sicher erstmals befremdlich sein und unheimlich, aber ich kann sagen,alles,was Du schreibst,geht in unseren Gedanken wirklich so ab.Bei einem mehr, bei dem anderen weniger. Du zeigst mit Deinem Buch richtig klasse, wie unser 2. oder 3. oder....ICH fühlt und denkt wie der Teufel in uns.Der Prolog hat mich zum Lachen gebracht, weil es mal ganz anders geschrieben ist wie alle anderen Bücher, die ich kenne und sowas von stimmig und danach musste ich nur noch schlucken und kämpfen, weil es so schlimm ist.Unglaublich gutes Buch für mich persönlich.

Danke.

 

LovelyBooks Review


 

 

Wer tot ist, kann nicht sterben

 

 

Psychische Krankheiten sind perfide, denn von außen kann kein Mensch sehen, das man krank ist. Hat man einen gebrochenen Arm oder geht an Krücken, ist es offensichtlich, dass man nicht gesund ist. Doch bei geistigen Schmerzen sehen sich die Betroffenen oft Aussagen wie "Stell dich nicht so an!" oder "Anderen geht es noch schlechter" ausgesetzt. In ihrer autobiografischen Erzählung "Schwarz oder Weiß: Borderliner kennen kein Grau" versucht Svea Kerling ihren Lesern einen Einblick in ihre Welt zu geben.

 

 

 

Und dieser Einblick ist schonungslos und offen. Die Autorin versucht nicht, das Bild von ihr und ihrer Krankheit irgendwie zu verschleiern oder besser darzustellen. Sie erzählt einfach Begebenheiten aus ihrem Alltag, wobei sie sich dabei nicht auf den Alltag an sich, sondern auf ihre Gedanken konzentriert. Das fand ich sehr gut, denn so kann auch ein Außenstehender versuchen zu begreifen, was im Kopf einer Borderlinerin vorgeht.

 

 

 

In den einzelnen Kapiteln schwankt die Laune von Svea Kerling zwischen "Ja, ich schaffe das" und "Himmel, warum lebe ich noch!" Diese extremen Stimmungsschwankungen finden teilweise in wenigen Sätzen statt. Das hat mich erschrocken, aber auch für die Autorin eingenommen. Ich kenne solche Schwankungen aus eigener Erfahrung sehr gut, so extrem hatte ich sie aber bisher noch nicht. Durch ihre ehrliche und offene Erzählweise gibt Svea Kerling ihren Lesern die Chance diese Schwankungen nachzuvollziehen.

 

 

 

Was ich besonders erwähnenswert finde: die Autorin rechtfertigt sich nicht. Sie entschuldigt sich nicht oder zieht sich hinter ihrer Krankheit zurück. Sie beschreibt einfach nur, wie es ihr geht, welche Gedanken sie quälen und wie sie mit dem Druck ihrer Umwelt umzugehen versucht. Dabei erklärt sie weder objektiv, was Borderline genau ist, noch gibt sie einen Einblick in ihre Therapien. Das unterscheidet diese Erzählung so sehr von anderen Büchern, die ich von Betroffenen gelesen habe. Svea Kerling bittet weder um Verständnis noch um Mitleid. Sie will einfach nur zeigen, wie es im Kopf einer Borderlinerin aussieht. Toll!

 

 

 

Der Stil der Autorin ist dabei sehr gut zu lesen. Zwar wirken ihre Erzählungen ab und an hektisch und durcheinander, doch wie sonst sollte man das Chaos in seinem eigenen Kopf zu Papier bringen? Und obwohl es manchmal chaotisch zuging, konnte ich Kerling jederzeit folgen und verstehen.

 

Fazit: wer sich mit Borderline auseinandersetzen möchte und fernab von jedem Medizinjargon wissen will, wie es Betroffenen geht, sollte zugreifen.

 

LovelyBooks Review


27. September 2017

Schmerz ist Schmerz

 

 

Es gibt Ratgeber für Betroffene und Angehörige, es gibt Bücher von Betroffenen, aber ich habe bis jetzt noch nicht ein einziges gelesen, das auch nur annähernd so ehrlich und zutreffend geschrieben wurde, wie dieses! Danke, liebe Svea, für diesen kurzen Einblick in deine Geschichte!

Für nicht-Borderliner mag es vielleicht, an einigen wenigen Stellen, ein wenig wirr erscheinen, aber ich muss ehrlich sagen: es macht alles durchaus Sinn!Ich habe dieses Büchlein in einem Rutsch durchgelesen, und habe mich an vielen Stellen einfach verstanden gefühlt. Es spricht einem (mir jedenfalls) schlicht aus der Seele!Schade ist nur, dass es so schnell vorbei war, ich hätte noch ewig weiterlesen können!

 

Nadine S. - Amazon Review

 


21. August 2016

Düsteres Werk über eine Krankheit, die viele Menschen nicht einmal kennen.

 

Die Autorin beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich ihre fürchterlichen Stimmungsschwankungen, die grausigen Albträume und die geradezu übermenschliche Anstrengung, die erforderlich ist, ihren Kindern eine gute Mutter zu sein. Das Borderline Syndrom ist eine Krankheit, die oftmals von den Hausärzten gar nicht erkannt wird und damit eben auch falsch mit ein paar Tabletten bekämpft wird. Dabei befindet sich der Patient in einer andauernden Abwärtsspirale und benötigt alles andere als stimmungsaufhellende Pillen. Die Autorin hat die notwendigen Therapien gemacht und ist trotzdem nicht gänzlich geheilt. Aber immerhin scheint sie ihr Leben einigermaßen im Griff zu haben. Sie hat neben dieser Autobiographie bereits ein weiteres Buch geschrieben, das das Zeug zum Bestseller hat. Vielleicht ist es das, was sie benötigt. Sich die ganze Last von der Seele zu schreiben, das hilft bestimmt. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Die Schilderungen sind so realistisch, dass man erheblich mitleidet. Aber sie helfen dem Leser vielleicht auch, diese Krankheit zu verstehen und falls man in der Familie oder im Freundeskreis Borderliner hat, damit umzugehen. Der sympathischen Autorin jedenfalls wünscht man, dass sie den Weg, der noch vor ihr liegt schafft. Sie hat es verdient!

 

Rainer Andreas Seemanm - Amazon Reviews

 


14. Oktober 2015

Ein großartiges, wichtiges Buch aus der "Anderswelt"

 

Anders sein ist eine Bürde und wird leider noch immer nicht ausreichend respektiert, das bringt die Autorin in ihrem Buch klar zum Ausdruck. Egal ob als Immigrantin aus einem anderen Kulturkreis oder als Borderline-Patientin: entspricht jemand nicht der Norm, ist die Gesellschaft schnell beim Ausgrenzen und Verurteilen. Auf originelle und sehr geschliffene Art und Weise gibt Svea Kerling Einblicke in ihre Gefühlswelt und in ihr ganzes bisheriges Leben, das zum Großteil sehr schwierig und traumatisierend war. Der authentische, packende Schreibstil ließ mich mit der Autorin mitfühlen und auch mitleiden.

"Wenn Gott mich anders gewollt hätte, dann hätte er mich anders gemacht", lautet ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe. Dem kann ich nur voll zustimmen.

Ich meine: "liebe Svea, du bist mehr als okay! Ich bewundere dich und deine Art zu schreiben, du bist eine Kämpferin für dich und deine Brüder und Schwestern aus der "Anderswelt". Und letztendlich sind sowieso alle in gewisser Weise "anders"....

 

Yvonne - Amazon Review

 

 


 

 

14. November 2014

Respekt!

 

"Krankheitsgeschichten", noch dazu autobiographische, gehören sonst nicht zu meiner bevorzugten Lektüre. In diesem Fall verhält sich das anders. Die Autorin versteht es, den Leser von Anfang bis Ende mitzunehmen. Und das nicht durch plumpe Effekthascherei, sondern durch Authentizität.

Ich finde es sehr mutig, dass die Autorin solch tiefe Einblicke in ihr Innerstes gibt. Dafür meinen Respekt.
Ansonsten kann ich den Vor-Rezensionen nur zustimmen!

 

Andrea - Amazon Review

 

 

25. September 2015

Tief bewegt

 

Liebe Svea,

 

ich habe dein Buch gelesen, was heißt gelesen, ich habe es verschlungen. Meine Gedanken und Gefühle sind in sehr vielen Passagen voll und ganz bei dir gewesen. Es war bewegend, ergreifend und faszinierend zugelich und das ein oder andere mal musste ich mit den Tränen kämpfen, weil es so vertraut war das Gefühl, dass du Beschreibst. Und man hat es gespürt, man hat deine Gefühle beim schreiben gespürt. Man hat den geschmack deiner Tränen geschmeckt die beim schreiben geflossen sind. Man spürt diesen unglaublichen Kraftaufwand, den es gekostet haben muss, dass zu Papier zu bringen. Es hat mich tief bewegt.

 

Viele herzliche Grüße

 

Dein Harlekin *sich tief verbeugt*

 

Benjamin Beer - Amazon Review

 

 


25. Juli 2016

Schwarz oder weiß

 

In meinem Freundeskreis tauchte das Thema „Borderline“ auf. Auf der Suche nach betreffender Literatur wurde mir „Schwarz oder Weiß“ empfohlen. Svea Kerlings Buch hat mich geschockt und fasziniert zugleich. Es ist kein Buch für schwache Gemüter. In schonungsloser und ehrlicher Art schildert die Autorin wie es ist mit Borderline zu leben und hat mir geholfen eine Idee davon zu bekommen, welchen Kampf man jeden Tag aufs Neue mit sich selbst führt.

 

Elisabeth Lehner - Amazon Review

 

 


24. Januar 2015

 

Man lernt nie aus. Es gibt immer etwas Neues was ein Mensch in Erfahrung bringen kann.

Genauso ist es mir gegangen mit Schwarz oder weiß: Borderliner kennen kein Grau von Svea Kerling.

Vorher wusste ich gar nicht das es so etwas gibt. Jetzt bin ich um eine Erfahrung reicher geworden.

Danke Svea!

 

Lazar - Amazon Review