Die Equipe - Der letzte Sitzkreis


  

Ein Raum, eine geheimnisvolle Tür, eine Therapiegruppe und ein Westentaschenpsychologe, mehr braucht es nicht. Die Geschichte selbst erscheint zunächst recht simpel gestrickt, wird aber durch den Perspektivenwechsel stets aufs Neue interpretiert.

Immer dabei: der personifizierte Tod.

 

 

Im Zwielicht der wie ein Kammerspiel beschriebenen, nichtlinearen Handlung, existiert keine andere verantwortliche Instanz mehr als die Flucht aus der eigenen Schuldfrage.

Die Schilderungen der Selbstreflexion in diesem Thriller erschrecken. Die Spannungsschraube dreht sich gnadenlos.
Ein klassisches Thema verpackt in einer kafkaesken Handlung.

 

»Die  Equipe« kennt kein Happy-End, es kennt keine Alternative am Ende, und doch gelingt es dem Leser, sich in den jeweiligen Personen einmal mehr und einmal weniger wiederzufinden. Das Mögliche und das Notwendige stehen immer im Mittelpunkt des    Geschehens, kurze straffe Handlungseinheiten und sein anscheinend geringer Umfang ohne Nebengeräusche machen aus dem Werk von Svea Kerling ein kleines Meisterwerk der Tragödie.