Seelenpein, kein Tagebuch

Ich hätte nie gedacht, dass Leser jeh an mich herantreten und fragen würden, warum es denn keine aktuellen Beiträge gäbe. Ob es mir gut gehe?

Ja, es geht mir gut. Den Umständen eher unentsprechend, aber doch okay.  Irgendwie.

 

Ich war unsäglich müde – Tage und Nächte am Stück. Ich bin unsäglich müde. Auferstanden bin ich noch lange nicht. Aufgestanden vielleicht. Nicht, dass ich gelegen wäre oder gar geschlafen hätte, ich war einfach nur – sagen wir – ich war in schlechter Form. Und ich rede hier nicht von meinem Gewicht und wie ich langsam aber sicher aus der Form geraten. Und das nicht nur körperlich. Auch seelisch befinde ich mich in einem dezenten Ungleichgewicht.  Wie gesagt nur dezent.

Dieser schmale Grat zwischen Genie und Wahnsinn.

Zwischen Unzurechnungsfähigkeit und Dyskalkulie.

Zwischen  Realität und Wirklichkeit.

Bestimmt durch den Irrtum, der jeder Wahrheit zugrundeliegt.

Ach ja, zugrunde. Zugrunde gehe ich wohl noch lange nicht, noch habe ich Grund unter meinen Füßen. Nicht immer spüre ich ihn, doch ich weiß, dass er da ist. Manchmal etwas zu tief unten. Und je nachdem wie lange ich die Luft anhalten kann, schaffe ich es, ihn zu berühren.

Nichtsdestotrotz bin ich eine hervorragende Schwimmerin ;)

 

Haltet die Daumen steif und die Ohren schön oben.

 

Tagebuch kein Ende.

 

 

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