Aufgewärmt, Corona Tag 12

 

Nein, die Decke fällt mir nicht auf den Kopf.

 

Eher ist die Sachlage so, dass ich mir die Decke über den Kopf ziehe.

 

 

Erstens habe ich da die Option, wieder aus den Trümmern des Lebens hinauszukriechen und zweitens – na ja, die Überlebenschancen sind bei meiner Methode doch um einiges höher.

 

 

Yes, Wochenende. Mehr Zeit für Dinge, die … ach, lassen wir das. Zumindest mehr Zeit. Wofür auch immer. Mehr Zeit für Zeit. Leider kann man Zeit nicht portionieren, einfrieren und bei Bedarf nutzen. Wenn, dann … also wenn, müsste man die Zeit dann aufwärmen?  Ich mag ja generell aufgewärmtes Zeug nicht, mir ist kalt lieber. Aber eine kalte  Zeit wäre doch sehr fröstlich. Für den Magen. Meine Seele. Mein Herzchen.

Whatever, im Grunde wäre die Situation der gegenständlichen nicht unähnlich. Viel Zeit und doch kann ich nichts mit ihr anfangen. Oder sie mit mir nicht. Denke, sie müsst sich da noch mehr einbringen. Ach, ich weiß nicht, der Plan ist wohl noch nicht ausgereift. Denn auch dafür benötigt man Zeit.

 

Das perfide daran ist ja, dass es ja der Zeit egal ist. Vollkommen schnurz. Sie macht einfach.  Macht einfach ihr Ding. Nicht mehr. Nicht weniger. Wir sind ihr völlig egal. Ich bin ihr völlig egal. Ihr ist es sicherlich auch egal, dass sie die Zeit ist. Denn die Wahl etwas anderes zu sein, hat sich für sie nie gestellt.

 

 

 

So, ist es für sie auch nicht relevant, dass morgen auch noch ein Tag ist.

 

Tagebuch Ende.

 

Doch, sovlel Zeit musste sein. Tochter hatte Zeit gefunden, zwar alles andere als nach ihr gesucht, doch gefunden. Ich habe ihr da etwas geholfen. Englisch-HÜ fertig.

 

 

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