Home-Office, ein Tagebuch, Corona Tag 5

Der 5. Tag

 

Es ist Freitag.

Der 5. Tag der Erschöpfungsgeschichte.

 

Heute sollst du etwas in die Äcker gehen, fernab von Gut und bösen Omen.

 

Und ich mag alle Tiere, zu Lande und zu Wasser, die Vögel wie sie fliegen da droben.

 

Seid fruchtbar und vermehret euch. Und sie taten wie ihnen geheißen.

 

Und ich versuchte mich aus den Gedanken zu reißen.

 

Und ich sah, dass es gut war. Dieser Freitag. Eitel Wonne. Viel Sonne.

 

So ging der fünfte Tag zu Ende.

 

 

Heute machten wir uns vom Acker. Aus dem Acker in den Acker.

 

Vorbei an Absperrungen, umgeben von blühender Flora und Fauna.

 

Wir genossen die Natur. Blühten auf. Abseits von e-Learning und den vier Wänden.

 

Die Natur hat uns sichtlich nicht vermisst. Während unsere Abwesenheit war sie sichtlich aufgeblüht.

Sie genoss es, diese Tage ohne uns Menschen.

 

Ich denke, Mutter Natur geht es irgendwie wie mir. Es ist nicht die Menschheit per se, die wir nicht mögen

Es sind die Menschen,  von denen wir uns ab und an erholen müssen.

Und manchmal tut den Kindern - wie auch der Mutter  - etwas Abstand voneinander gut.

 

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